6,94 Millionen Tonnen Textilabfall in der EU — jährlich. Ein Großteil wird verbrannt oder landet auf afrikanischen Deponien. Wir erforschen, wie daraus Dämmung und Beton werden. Kein fertiges Produkt. Eine echte Initiative.
Alttextilien haben eine bemerkenswerte Eigenschaft: Sie dämmen. Und unter bestimmten Bedingungen lassen sie sich mit Beton verbinden. Wir arbeiten an beiden Ansätzen — getrennt in der Technik, gemeinsam in der Überzeugung.
Recycelte Baumwolle, Denim, Produktionsabschnitte: Alttextilien lassen sich zu Dämmplatten und -matten verarbeiten, die in Sachen Wärme- und Schallschutz mit konventionellen Materialien mithalten. Keine Glasfasern, kein Jucken, keine VOC. Und eine CO&sub2;-Bilanz, die man sich merkt.
Textilgewebe als Betonbewehrung statt Stahl: leichter, dünner, korrosionsfrei. Und wenn der Rohstoff recyceltes Textil ist, schließt sich ein Kreis, der im konventionellen Betonbau noch gar nicht existiert. Die Forschung läuft — und die ersten Ergebnisse sind ermutigend.
Datenbasis: RMIT University Melbourne 2025, Fraunhofer WKI, eigene Messreihen · DIN EN 12667, LCA RMIT 2025
„Kreislaufwirtschaft scheitert meist nicht an der Technik. Sie scheitert an der Bürokratie, an fehlenden Netzwerken und daran, dass niemand die Verbindung zwischen den Akteuren herstellt.“
Seit dem 1. Januar 2025 gilt in der EU die Pflicht zur getrennten Textilsammlung. Die Mengen steigen. Aber die Verwertungsinfrastruktur fehlt. Qualitätssortierte Baumwollfasern sind ein knappes Gut — weil Fast Fashion Mischgewebe produziert, die sich kaum sortenrein aufbereiten lassen.
VisionAlpin ist kein Sammler. Kein Materialproduzent. Kein Händler. Ich bin der Verbinder: zwischen Forschung, Aufbereitung, Bauträgern und Förderlogik. Jemand, der die Sprache aller Beteiligten spricht — und sie an einen Tisch bringt.
Ich bringe Forschung, Aufbereiter und Abnehmer zusammen. Konkret: RMIT University Melbourne, Fraunhofer WKI und BOKU Wien als Wissensquellen — Bauträger und Architekten im Alpenraum als Abnehmer. Das Verbindungsstück fehlt meist. Das bin ich.
Förderbescheide, ÖNORM-Anwendung, EU-Taxonomie-Konformität, ESG-Reporting — das ist der Teil, an dem die meisten guten Ideen scheitern. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil niemand die Bürokratie übernimmt. Das übernehme ich.
Bauträger, Architekten, Hotellerie, Gemeinden, Forschungseinrichtungen im Alpenraum. Wer mitmacht, bekommt Zugang zu einer Pilotprojekt-Pipeline, Materialdossiers mit ÖNORM-Belegen und — wenn sinnvoll — bis zu 30 % höhere Bundesförderung für zirkuläre Bauweise.
30 Minuten, kostenlos. Ehrliche Einschätzung, ob und wie das Projekt funktionieren kann. Keine Verkaufsveranstaltung.
2–3 Wochen. Material, Förderung, Zeitplan, Partnerstruktur — alles auf einer Seite. Damit du weißt, womit du es zu tun hast.
Begleitete Realisierung: fachliche Vermittlung, ESG-Dokumentation, Reporting. Ich bleibe dabei, bis es läuft.
Was funktioniert, berichten wir. Was nicht klappt, berichten wir auch. Kein Greenwashing — das ist der einzige Weg, der funktioniert.
Ob Bauträger, Architekt oder Forscher — wenn du im Alpenraum baust und Nachhaltigkeit nicht nur als Buzzword verstehst, ist das hier relevant für dich. Das Erstgespräch kostet nichts.
Quellen & Datenbasis: EEA (2024) · Greenpeace Österreich GPS-Studie (2024) · FairWertung e.V. (2025) · RMIT University Melbourne, LCA-Studie (2025) · Fraunhofer WKI · BOKU Wien · EU-Parlament Textilstrategie · UBA Österreich REP-0788 · DIN EN 12667 (Wärmeleitfähigkeit) · MDPI Energies (2023): „The Carbon Footprint of Thermal Insulation“ · Eurostat Textilkonsum 2022. Alle Angaben nach bestem Wissen — für verbindliche technische Werte maßgeblich sind die aktuellen Produktdatenblätter der jeweiligen Hersteller.