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VisionAlpin · Textile Kreislaufwirtschaft

Was heute auf der Deponie landet,
könnte morgen
dein Haus dämmen.

6,94 Millionen Tonnen Textilabfall in der EU — jährlich. Ein Großteil wird verbrannt oder landet auf afrikanischen Deponien. Wir erforschen, wie daraus Dämmung und Beton werden. Kein fertiges Produkt. Eine echte Initiative.

Wir reden viel über Kreislaufwirtschaft.
Die Realität sieht anders aus.

6,94 Mio. t
Textilabfall pro Jahr in der EU — Tendenz steigend. 19 kg pro Kopf, ein Drittel mehr als 2019.
EEA, 2024
80 %
der in Containern gesammelten Textilien verlassen das Land. Was als „Recycling“ gilt, ist oft Export ins Nichts.
Greenpeace Österreich, 2024 · FairWertung, 2025
~81.000 km
legten per GPS verfolgte Kleidungsstücke zurück — fast zweimal um die Erde. Endpunkt: meist Verbrennung oder Deponie.
Greenpeace Österreich GPS-Studie, 2024

Zwei Materialien.
Ein Prinzip.

Alttextilien haben eine bemerkenswerte Eigenschaft: Sie dämmen. Und unter bestimmten Bedingungen lassen sie sich mit Beton verbinden. Wir arbeiten an beiden Ansätzen — getrennt in der Technik, gemeinsam in der Überzeugung.

Textile Dämmung —
Abfall als Baustoff

Recycelte Baumwolle, Denim, Produktionsabschnitte: Alttextilien lassen sich zu Dämmplatten und -matten verarbeiten, die in Sachen Wärme- und Schallschutz mit konventionellen Materialien mithalten. Keine Glasfasern, kein Jucken, keine VOC. Und eine CO&sub2;-Bilanz, die man sich merkt.

Wärmeleitfähigkeit λ 0,038–0,042 W/(m·K)
Schalldämmung bis 45 dB
CO&sub2;-Ersparnis vs. Mineralwolle −35 kg/m³
Recyclierbarkeit 100 %

Textilbeton —
Leichter bauen, weniger verbrauchen

Textilgewebe als Betonbewehrung statt Stahl: leichter, dünner, korrosionsfrei. Und wenn der Rohstoff recyceltes Textil ist, schließt sich ein Kreis, der im konventionellen Betonbau noch gar nicht existiert. Die Forschung läuft — und die ersten Ergebnisse sind ermutigend.

CO&sub2;-Ersparnis vs. Stahlbeton −70 %
Druckfestigkeit +40 % vs. Standardbeton
Materialverbrauch Beton −66 %
Recyclierbarkeit 100 %

Datenbasis: RMIT University Melbourne 2025, Fraunhofer WKI, eigene Messreihen · DIN EN 12667, LCA RMIT 2025

Das Material ist da.
Es fehlt der Weg dorthin.

„Kreislaufwirtschaft scheitert meist nicht an der Technik. Sie scheitert an der Bürokratie, an fehlenden Netzwerken und daran, dass niemand die Verbindung zwischen den Akteuren herstellt.“

Seit dem 1. Januar 2025 gilt in der EU die Pflicht zur getrennten Textilsammlung. Die Mengen steigen. Aber die Verwertungsinfrastruktur fehlt. Qualitätssortierte Baumwollfasern sind ein knappes Gut — weil Fast Fashion Mischgewebe produziert, die sich kaum sortenrein aufbereiten lassen.

VisionAlpin ist kein Sammler. Kein Materialproduzent. Kein Händler. Ich bin der Verbinder: zwischen Forschung, Aufbereitung, Bauträgern und Förderlogik. Jemand, der die Sprache aller Beteiligten spricht — und sie an einen Tisch bringt.

Drei Rollen.
Ein Ziel.

01

Vermittler

Ich bringe Forschung, Aufbereiter und Abnehmer zusammen. Konkret: RMIT University Melbourne, Fraunhofer WKI und BOKU Wien als Wissensquellen — Bauträger und Architekten im Alpenraum als Abnehmer. Das Verbindungsstück fehlt meist. Das bin ich.

02

Antreiber

Förderbescheide, ÖNORM-Anwendung, EU-Taxonomie-Konformität, ESG-Reporting — das ist der Teil, an dem die meisten guten Ideen scheitern. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil niemand die Bürokratie übernimmt. Das übernehme ich.

03

Netzwerk

Bauträger, Architekten, Hotellerie, Gemeinden, Forschungseinrichtungen im Alpenraum. Wer mitmacht, bekommt Zugang zu einer Pilotprojekt-Pipeline, Materialdossiers mit ÖNORM-Belegen und — wenn sinnvoll — bis zu 30 % höhere Bundesförderung für zirkuläre Bauweise.

Drei Schritte.
Kein Overhead.

01

Erstgespräch

30 Minuten, kostenlos. Ehrliche Einschätzung, ob und wie das Projekt funktionieren kann. Keine Verkaufsveranstaltung.

02

Machbarkeitsskizze

2–3 Wochen. Material, Förderung, Zeitplan, Partnerstruktur — alles auf einer Seite. Damit du weißt, womit du es zu tun hast.

03

Pilotprojekt

Begleitete Realisierung: fachliche Vermittlung, ESG-Dokumentation, Reporting. Ich bleibe dabei, bis es läuft.

+

Transparent berichten

Was funktioniert, berichten wir. Was nicht klappt, berichten wir auch. Kein Greenwashing — das ist der einzige Weg, der funktioniert.

Interessiert?
Dann meld dich.

Ob Bauträger, Architekt oder Forscher — wenn du im Alpenraum baust und Nachhaltigkeit nicht nur als Buzzword verstehst, ist das hier relevant für dich. Das Erstgespräch kostet nichts.

Quellen & Datenbasis: EEA (2024) · Greenpeace Österreich GPS-Studie (2024) · FairWertung e.V. (2025) · RMIT University Melbourne, LCA-Studie (2025) · Fraunhofer WKI · BOKU Wien · EU-Parlament Textilstrategie · UBA Österreich REP-0788 · DIN EN 12667 (Wärmeleitfähigkeit) · MDPI Energies (2023): „The Carbon Footprint of Thermal Insulation“ · Eurostat Textilkonsum 2022. Alle Angaben nach bestem Wissen — für verbindliche technische Werte maßgeblich sind die aktuellen Produktdatenblätter der jeweiligen Hersteller.

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